Der Verein

Der Verein

Die Gründung: Am 17.11.1956 hatten sich Interessenten des Schießsports aus Spielberg und Umgebung zu einer Besprechung im Gasthaus Feiler eingefunden. So beschreibt das Protokollbuch die Anfänge des "Tell" Spielberg. Auf Einladung von Leonhard Schwab waren außerdem anwesend: Schiedeck Konrad (1. Schützenmeister), Grötsch Johann (Beisitzer), Völkl Michael sen.(2. Schützenmeister), Greiner Karl sen. (Beisitzer),  Schwab Johann (Schießleiter), Meckl Georg(Schriftführer), Völkl Karl, Völkl Michael jun., Beer Andreas, Gollwitzer Alfons (Jugendschießleiter), Bäumler Johann, Meierhöfe Oskar, Mädl Hermann, Leipold Konrad, Mädl Adolf (Beisitzer), Prößl Johann, Feiler Josef sen., sprich mit Leonhard Schwab (Kassier) 18 Gründungsmitglieder.
Die Vorstandschaft beschloss, dass alle, die bis zum 31.12.1956 beitreten, noch  als Gründungsmitglieder gelten. Dies waren: Leipold Josef, Schwab Josef, Beer Ludwig, Schmid Georg und Wittmann Hans.

Entwicklung der Schießstände: Nun stand man allerdings vor dem Problem, wo die Mitglieder des neu gegründeten Vereins ihren Sport ausüben sollten. Um überhaupt den vorgeschriebenen Abstand von 10 Metern zu erreichen, wurde zunächst schräg durch den  damaligen Tanzsaal des Gasthaus Feilers geschossen. Später erweitere man imSaal die Schießanlage auf 2 Stände, doch konnte dies keine endgültige Lösung sein.
Man beschloss 1957 einen Teil des jetzigen Schützenzimmers als Schießstand mit einzubeziehen. Erst 1964 konnte dieses Vorhaben verwirklicht werden. Nach der Fertigstellung konnte auf 2 Schießständen vom Schützenzimmer aus in den Saal geschossen werden.
Bald reichten die 2 Stände nicht mehr aus. In Absprache mit Josef Feiler wurde das Schützenzimmer 1968 um einen weiteren Raum vergrößert und auf 4 Stände erweitert. Alle anfallenden Arbeiten wurden dabei von den Mitgliedern selbst ausgeführt. 1975 entschloss sich der Verein zu einer Modernisierung der Schützenstände und es wurden 4 automatische Scheibenzüge montiert.
Ein abruptes Ende für die Sportanlage erfolgte 2002, als der Verein aus sicherheitstechnischen Gründen auf Anweisung des Landratsamtes den Schießbetrieb einstellen musste. Die Situation spitzte sich dermaßen zu, dass man überlegte, die Vereinstätigkeit zu beenden, zumal das Interesse am Schießsport abnahm. Vehement setzte sich Hans Leipold gegen eine Schließung des Vereins ein und leitete nach seiner Wahl zum Schützenmeister die entsprechenden Maßnahmen zur Behebung der Mängel ein. Mitte März wurde mit den Umbaumaßnahmen begonnen. Die Arbeiten wurden wiederum fast ausschließlich in Eigenregie durchgeführt. Benötigtes Material wurde von den Geschäftsleuten kostenlos zur Verfügung gestellt. Auch 4 neue Scheibentransportanlagen wurden angeschafft, so dass der Schießbetrieb am 27.04.2003 wieder aufgenommen werden konnte.

 



 

 

 

 

 

 

 

Aktualisiert (Mittwoch, den 31. Oktober 2012 um 14:49 Uhr)